Neue Visumsmöglichkeiten für Nicht-EU-Ausländer in Deutschland nach § 17a AufenthG

art. 17a

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Akademiker und Fachkräfte in Mangelberufen aus dem nicht EU-Ausland können seit 2012 den Aufenthaltstitel „Blaue Karte EU” für Deutschland erhalten. Voraussetzung dafür ist ein der Qualifikation entsprechender Arbeitsplatz in Deutschland mit einem jährlichen Bruttogehalt in Höhe von mindestens 52.000 Euro (2018). Seit August 2015 gibt es eine weitere Möglichkeit OHNE Gehaltsmindestgrenze und Arbeitsplatz. Eine erste Bilanz und Alternativpläne zur Vermeidung der bürokratischen Hürden.
Einige aktuelle Mangelberufe nach der Positivliste für Facharbeiter der Arbeitsagentur (2018)

Mechatroniker/in
Elektroniker/in / Elektrotechniker
Blitzschutzmonteur/in
Klempner/in und Installateur/in /
Techniker/in – Heizungs-, Lüftungs-, Klimatechnik
Techniker/in – Sanitärtechnik
Mechatroniker/in – Kältetechnik
Eisenbahner/in – Lokführer
Gesundheits- und Krankenpfleger/in
Anästhesietechnische/r Assistent/in
Operationstechnische/r Angestellte/r
Altenpfleger/in – Ambulante/r Pfleger/in

Quelle: https://www.arbeitsagentur.de/positivliste

Alternativplan: Erst ein Visum für einen Sprachkurs in Deutschland und erst danach ein Visum nach § 17a AufenthG.

Wie funktioniert das Sperrkonto in Deutschland?

Ausländische Studenten, die nicht aus einem EU-Staat stammen, müssen nachweisen, dass sie für ihr Studium und ihren Lebensunterhalt selbst aufkommen können. Ein Finanzierungsnachweis ist in der Regel bei der Beantragung des Visums erforderlich und eine Voraussetzung für eine Aufenthaltserlaubnis in Deutschland. Um einen solchen Nachweis zu erbringen, ist häufig ein Sperrkonto nötig. Das ist ein besonderes Konto, über das der Inhaber nicht frei verfügen kann. Auf das Sperrkonto muss der Student einen gesetzlich vorgeschriebenen Mindestbetrag einzahlen: Das sind aktuell (2018) 720 Euro für jeden Monat, den der Student in Deutschland verweilt. Dieser Betrag bleibt so lange gesperrt, bis der Kontoinhaber in Deutschland ankommt. Eine weitere Besonderheit des Sperrkontos ist, dass der Inhaber nicht beliebig viel Geld abheben oder überweisen kann. Er darf im Monat maximal die zulässigen 720 Euro vom Konto verwenden. Es sei denn, er hat mehr als den vorgeschriebenen Mindestbetrag eingezahlt.
Quelle: Sparkassen
– Deutsche Bank (https://www.deutsche-bank.de/pk/konto-und-karte/konten-im-ueberblick/internationale-studenten1.html)
– Fintiba (https://www.fintiba.com/), con sede en Frankfurt
– Sparkassen (https://www.sparkasse.de/themen/studium/sperrkonto.html)

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